Donnerstag, 24. August 2017

Stockholm Teil 1 - Spazieren, Flanieren, Beobachten

8 Inseln, 5 Parks, 3 Museen und unzählige wunderschöne Aussichten

Auch an grauen Tagen hat das Licht in Stockholm etwas ganz Eigenes ...

Eine Woche lang hatte ich die Möglichkeit, mir die Hauptstadt Schwedens, Stockholm, anzusehen. Da mein Urlaub dieses Jahr schon mehr als überstrapaziert war, hieß das zwar, dass ich mich nicht voll auf das Touristenprogramm stürzen konnte, aber auch als Teilzeit-Tourist schafft man es Stockholm in einer Woche zu erleben.



Hier kommt der erste Teil, der gefüllt ist mit den ganzen Spaziergang-Routen, die ich zurückgelegt habe. Im zweiten Teil folgen die Museen, alles, was ich mir von Innen angeschaut habe, sowie der Ausflug nach Drottningholm.

Eine kleine Zeitreise

Ein bisschen Grün in Gamla Stan
Stockholm ist eine geschichtsträchtige Stadt. Vor allem das Mittelalter verschlägt einem den Atem, wenn man gemütlich durch Gamla Stan, die Altstadt, spaziert. Die bunten Häuser, die engen Gässchen - es versetzt einen in eine andere Zeit - wären da nicht die vielen Touristen, Touristenläden, Touristenshops, Touristenführungen, ...
Am Rande der Altstadt befindet sich auch das Königliche Schloss, Kungliga Slottet, das auf jeden Fall einen Blick, ein Foto oder vielleicht sogar eine Besichtigung wert ist - letzteres habe ich jedoch nicht selbst überprüft.
Inmitten der Altstadt befindet sich außerdem die Tyska Kyrkan, die Deutsche Kirche, die von Innen und von Außen ein Blickfang ist.

Das Innere der Tyska Kyrkan

Das Hase bei der Maria Magdalena Kyrkan
Der Weg auf die Klippen
am Nordufer von
Södermalms
Apropos Kirchen, auf der Insel Södermalm, sollte man auf jeden Fall die Maria Magdalena Kyrken besuchen. Der umliegende Park, der eigentlich ein Friedhof ist, hält nämlich einiges an Überraschungen bereit: Ein kleiner Hase wohnt dort. Gut, eigentlich ist es ein großer Hase. Vielleicht gibt es auch mehr, ich habe aber nur einen gesehen.
Wer also schon seinen Ausflug nach Södermalm plant, sollte auf jeden Fall die Klippen im Norden hochsteigen. Von dort oben hat man einen atemberaubenden Ausblick auf Stockholms Rathaus, das Stadshus, und die ganze Wasserfront.


Das Rathaus vom anderen Ufer


Das Grüne in der großen Stadt

800.000 Stockholm-Bewohnerinnen und Bewohner genießen die Tatsache, dass 40 % des Stadtgebiets Parks und Grünflächen sind. Und ich genoss das auch sehr. Von den 14 Inseln der Innenstadt, bzw. den mehr als 30.000 Inseln des Stockholmer Schärengebiets konnte ich nur 8 besuchen.
Auf der kleinen Insel Skeppsholmen steht das Museum für Moderne Kunst (Moderna Museet). Auch wenn ich es nicht besichtigte - ich konnte die bunten Kunstwerke davor bewundern. Diese Insel zahlt sich auf jeden Fall für einen Spaziergang aus, denn von den großen Felsen hat man einen wunderschönen Blick über das Wasser auf die anderen Inseln.

Der Blick von Skeppsholmen auf den Vergnügungspark Gröna Lund


Der Vogelteich auf  Djurgården
Um einiges größer ist die Insel Djurgården. Auf dieser befindet sich das berühmte Vasamuseet (mehr dazu im nächsten Blogeintrag), das Nordisk Museet, das Freiluftmuseum Skansen, der Vergnügungspark Gröna Lund, und das ABBA - Museum. Lässt man aber all das hinter sich, befindet man sich in einem wunderschönen Eichenwald. Hier hat der Malerprinz Eugen in seiner Waldermarsudde gemalt. Hier gibt es wunderschöne Blumenfelder, zwischen denen man im Rosendals Trädgårdskafe einen Snack oder eine Erfrischung zwischendurch zu sich nehmen kann. Gleich daneben befindet sich das Lustschlösschen Rosendals slott. Und wer noch weiter spaziert, genießt wunderschöne Natur mit Blicken über das Wasser.
Das Rosendals Slott
Die Schäreninsel Fjäderholmarna
Wer es noch idyllischer oder uriger möchte, nimmt das Schiff auf die Schäreninsel Fjäderholmarna. Aber - blöd gelaufen - diese Mini-Insel, die man in 10 Minuten umrundet hat, hat nicht nur mich angelockt, sondern auch alle anderen Touristen. Ich war an einem Sonntag dort - kein Wunder also, dass sie komplett überfüllt war. Die Preise in den wenigen Restaurants sind dementsprechend überteuert und ob sich das dann wirklich lohnt ist eine andere Frage.
Zu guter Letzt war ich im Nackareservatet spazieren, einem Naturpark im südlichen Stockholm unterwegs. Hier gibt es Kinderwagen-taugliche Wege, echte Wanderstrecken und einen Golfplatz, der so perfekt in die Natur eingebaut ist, dass man ihn glücklicherweise nicht als solchen erkennt, wenn man nicht ganz genau hinsieht.
Das Nacka-Reservat
In jedem Fall findet man in Stockholm wunderschöne Orte zum Spazieren Gehen und magische Fotomotive, über das immer blau glänzende Wasser blickend.

Der nächste Teil meiner Stockholm-Reise folgt so bald wie möglich!

Und zum Abschluss

Wenn Du gerne liest (und das tust Du, denn sonst wärst Du nicht so weit gekommen), besuch doch auch meine Website viola.semper.at - dort tauchen immer wieder von meinen Reisen inspirierte Texte auf.



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